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Mahnwache gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, für Toleranz und soziale Gerechtigkeit

Zum 18. mal fand am Samstag die jährliche Mahnwache vor dem ehemaligen "Stella-Werk" in Bergisch Gladbach statt, welches zur NS-Zeit als sogenanntes wildes KZ diente.


Verstohlen drückten sich auch einige Mitglieder der Jusos am Rand rum, die sich jedoch nicht trauten, ihre mitgebrachten Fahnen zu zeigen. Ist es doch gerade ihre Mutterpartei gewesen, die seinerzeit den Aufstieg Adolf Hitlers erst mit ermöglichte und die in jüngster Vergangenheit mit der Quasi-Abschaffung des Asylrechts in der Bundesrepublik unter Gerhard Schröder der Ausländerfeindlichkeit in Deutschland neuen Nährboden gegeben hat und mit den Hartz-Gesetzen gleichzeitig die soziale Gerechtigkeit abschaffte.

Rund 100 Bürger, darunter viele Jugendliche, Mitglieder der SDAJ, der DKP, von Linksjugend ['solid] und der LINKEN versammelten sich um die Gedenktafel, die daran erinnert, dass hier zahlreiche Kommunisten als Erste Opfer des Nationalsozialismus in Bergisch Gladbach wurden und lauschten den Worten der Rednerinnen und Redner, unter ihnen Walborg Schröder von der VVVN/BdA, welche nunmehr traditionel die Mahnwache organisiert.