11. April 2009

Unter dem Motto "Ein Herz für Menschen statt für Banken" verteilten Mitglieder der LINKEN in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone neben politischen Informationen zur aktuellen Wirtschaftskrise und einem "Antrag auf Ausschüttung des Anteils am 500 - Milliarden- Euro- Rettungspaket" kleine Osterhasen mit Schoko-Herzen und speziell für die weiblichen Interessierten Osterglocken.
Die anderen Parteien, die anwesend waren und wie in jedem Jahr Ostereier verteilten, um davon abzulenken dass sie politisch nur faule Eier im Programm haben, zogen schnell lange Gesichter. Erstaunt mußten sie feststellen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger für unsere politischen Alternativen interessierten. So kamen viele Menschen auf uns zu, um auch Informations- materialien zu unseren kommunalpolitischen Positionen oder speziell zur im Juni anstehenden Europawahl zu erhalten. Früh waren die Info-Stände der Groß-Koalitionäre dann auch verschwunden, als ihre Ostereier verteilt waren, während wir noch von den Bürgern angesprochen wurden, als unsere Oster-Präsente längst verteilt waren.
26. März 2009

Denn wie Tomas Santillan, Sprecher und Bürgermeisterkandidat der LINKEN Bergisch Gladbach betonte, können die Menschen nicht mehr kaufen als sie schon vorher gekauft haben. Insbesondere da in der Galerie hauptsächlich nur große Filialisten eine Heimat finden, wird der heimische Einzelhandel sowohl in der angrenzenden Fußgängerzone als auch in den Stadtteilen Bensberg und Refrath darunter zu leiden haben.
Durch den Konkurrenzdruck, den diese Filialisten meist mit Hilfe von Dumping-Löhnen und dergleichen auf die eingesessenen Geschäfte ausüben bleibt zu befürchten, dass diese wie in anderen Städten, die als Vorbild für die Stadtentwicklung des amtierenden Bürgermeisters herhalten verschwinden und eine bisher gesunde und belebte Innenstadt verwahrlost. Am Ende könnte das neue Einkaufszentrum in der Stadt also mehr solide Arbeitsplätze kosten als neue einbringen.
„In der neuen Einkaufsgalerie ist kein Platz für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger. Wer kein Geld hat, ist in der Innenstadt nicht mehr erwünscht, außer er möchte zur Tafel, welche nur wenige Meter weit weg vom neuen Konsumtempel liegt.“ so Santillan zur Presse. "Sicher war die Hauptstraße jahrelang ein Schandfleck in der Innenstadt, doch das Ergebnis ist eine Katastrophe und schön ist etwas anderes!
Man hat sich von Anfang an auf dieses Einkaufszentrum festgelegt ohne wirkliche Alternativen zu entwickeln, welche Grünflächen, Kultur und Einzelhandel ausgewogen berücksichtigt hätten. Offensichtlich wollte man es rechtzeitig zu Bürgermeisterwahl 2009 fertigstellen." so der Bürgermeisterkandidat der LINKEN Bergisch Gladbach weiter.