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Zanders Protest

Wir im Stadtrat Berg. Gladbach

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Specherin und Sprecher:

Melisa Dönmez:
Mobil: 0157 79228415

Peter Tschorny:
Tel.: 02204 2919114

Mail: info@die-linke-gl.de


Die Linke OV Bergisch Gladbach
Burgplatz 5
51427 Bergisch Gladbach
(nach Vereinbarung)

Tel.: 02204 2919114
Fax: 02204 404449

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18. Mai 2012

Kreisverwaltung prüft Linienführung der Buslinie 452

Auf Anregung der Kreistagsgruppe DIE LINKE. im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises prüft die Kreisverwaltung die Umleitung der Buslinie 452 in Refrath Kippekausen. Da auf der Ottostr. in den nächsten zwölf Monaten (oder mehr) umfangreiche Bauarbeiten stattfinden, musste die Buslinie 452 umgeleitet werden. In dieser Übergangslinienführung des Busses war und ist der Burgplatz und damit ganz Kippekausen und das umliegende große Wohngebiet von der Busverbindung abgeschnitten.
Der Vertreter der LINKEN im Verkehrsausschuss des Kreises schlug der Verwaltung eine neue Linienführung über den Trassweg vor, um die Haltestelle Burgplatz wieder in den Busverkehr einzubeziehen.

Nach einer erster Prüfung will die Kreisverwaltung diesen Vorschlag mit der Stadt.- und den Verkehrsträger (WUPSI) diskutieren, Zeitmessungen vornehmen und nach Möglichkeit kurzfristig umsetzen. Eine gute Sache für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die sonst einen weiten Weg zum Bus haben. Links wirkt vor Ort!

14. Mai 2012

"Wir kommen wieder!"

Pressemitteilung des Kreisverbands zum Wahlausgang der NRW Landtagswahl 2012:

DIE LINKE. im Rheinisch-Bergischen Kreis hat ihr Wahlziel von 5%plus nicht erreicht. Sprecher des Kreisverband Rainer Schneider meint dazu: „Uns ist es nicht gelungen, die Menschen zu mobilisieren. Das ist schade, denn unsere Vertreter vor Ort machen gute bürgernahe Politik und kritische Opposition gegen Mehrheiten und Bürgermeister von CDU/FDP in deren Politik in den Kommunen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis hat die CDU deutlich überdurchschnittlich viele Stimmen (11,5% in WK21 und 10% in WK22) und ihre Mehrheit im Kreis insgesamt verloren. Damit haben die Menschen auch gegen die unsoziale und falsche Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel abgestimmt. Leider konnten wir nicht davon profitieren. Das haben andere mitgenommen.
DIE LINKE. ist am Wohlsonntag nicht verschwunden, sondern wir werden weiter in den Städte- und Gemeinderäten für unsere Ziele eintreten. Mit diesem Wahlergebnis wäre DIE LINKE. bei Kommunalwahlen auch weiterhin in den Räten vor Ort vertreten, denn da gibt es keine 5% Hürde.“

Rainer Schneider weiter: „Jetzt müssen wir die Ursachen für unsere Verluste (im Kreis ca. 2,5%) suchen. Zum einen war es sicher die Zugkraft von Hannelore Kraft und der Piraten, zum anderen müssen wir aber auch über unsere eigenen Strukturen, Personal und die Politik im Bund und Land reden. Hier wurden Fehler gemacht und daran müssen wir arbeiten. Die Basisarbeit vor Ort muss weiter ausgebaut werden. Die Verluste im Kreis liegen unter dem Durchschnitt der LINKEN in NRW. Darüber kann man sich zwar nicht freuen, aber es zeigt, dass wir dort wo wir in den Kommunen verankert sind, auch mit den Menschen ins Gespräch kommen. Das ist eben nicht überall im Kreis der Fall. Daran werden wir die nächsten Monaten bis zur Bundestagswahl 2013 und bis zur nächsten Landtagswahl arbeiten.“

2010 ist DIE LINKE. als neue Partei erstmals zu Landtagswahlen in NRW angetreten und hat damals den Einzug in das Landesparlament auf Anhieb geschafft. Sowohl die Grünen als auch die FDP sind in den letzten 25 Jahren immer mal wieder aus deutschen Landtagen herausgewählt worden und sie sind immer wieder zurückgekommen. Noch vor wenigen Monaten sahen die Umfragen für die FDP verheerend aus. In NRW haben die Grünen zwei Anläufe gebraucht um erstmals in den Landtag gewählt zu werden.
„DIE LINKE. NRW ist im noch eine Partei im Aufbau. Diese Niederlage müssen wir als Chance begreifen, um uns neu zu formieren und neue Kraft zu schöpfen. Wir bleiben vor Ort und in den sozialen Bewegungen aktiv! Im Landesparlament NRW kommen wir wieder!“ meint Rainer Schneider.

Hier zum Wahlergebnis in den Wahlkreisen und Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreis.

11. Mai 2012

Gewerbegebiet Voislöhe darf nicht kommen!

DIE LINKE. Bergisch Gladbach begrüßt die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger gegen die Pläne für ein neues Gewerbegebiet Voislöhe zwischen Moitzfeld und Herkenrath.  Dieses Gebiet wird im  Gewerbeflächenkonzept der Stadt Bergisch als Standort für Gewerbeflächen ausgewiesen.  Schon bei der Verabschiedung dieses Konzept hat sich die LINKSFRAKTION im Stadtrat klar gegen diese Pläne ausgesprochen und als einzige Fraktion gegen das Gewerbeflächenkonzept gestimmt. Alle anderen Parteien haben die Vorlage als Planungsgrundlage für die Verwaltung unterstützt und nur wenige Stadtverordnete haben sich enthalten.

Peter Tschorny, Sprecher DIE LINKE. Bergisch Gladbach meint dazu: „Das Gewerbeflächenkonzept wurde mit der heißen Nadel gestrickt. Obwohl es Bestandteil des Stadtentwicklungskonzepts ist, wurde es nicht mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern besprochen und diskutiert. Die Pläne  für Voislöhe sind genauso unausgegoren wie die Vorhaben für Gewerbeflächen in Lustheide oder Frankenforst.  Voislöhe ist Landschaftsschutzgebiet und zum Teil  sogar Naturschutzgebiet. Genau dort planen Lutz Urbach und seine CDU/FDP-Verwaltung nun ein Gewerbegebiet, welches nicht nur die Anwohner belastet, sondern auch noch die Luftqualität der gesamten Stadt beeinträchtigen würde. “

DIE LINKE. Bergisch Gladbach fordert ein nachhaltiges und ökologisches Flächenkonzept, bei dem die Anwohner gefragt werden, bevor dieses beschlossen wird.  Auch ist es sehr fraglich, ob mit einem Gewerbegebiet Voislöhe zusätzliche Steuereinahmen erzielt werden können.

„Die Bürgerproteste in Moitzfeld, Herkenrath, Lustheide und Frankenforst zeigen sehr deutlich, dass eine Stadtentwicklungspolitik nicht ausschließlich auf Gewerbe setzen darf. Bergisch Gladbach muss auf Wohnqualität, Gesundheit, Naturnähe, Kinderfreundlichkeit und nachhaltige Gewerbeförderung setzen. Das verschafft der Stadt nicht nur mehr  Einwohner und Arbeitplätze, sondern auch mehr Steuereinnahmen.“ endet Peter Tschorny.

Informationen zur Bürgerinitiative: http://www.moitzfeldherkenrath.de




5. Mai 2012

Jessica Seifert für Bergisch Gladbach in den Landtag!

Direktkandidatin im Wahlkreis 21, Bergisch Gladbach & Rösrath

Geboren bin ich 1971 in Duisburg und lebe nun schon seit meinem 4. Lebensjahr in Rösrath. Dort besuchte ich bis zum Abitur die Schule und begann danach ein Studium der Rechtswissenschaften in Köln. Nach Abschluss des Studiums ließ ich mich im Jahr 2003 als Rechtsanwältin mit einer Kanzlei im Rheinisch-Bergischen Kreis nieder. Mit meinen drei Kindern Ole (11), Lola (10) und Lasse (7) lebe und liebe ich in Forsbach.

Webseite und mehr Infos:
http://www.jessica-seifert.info


Jessica Seifert bei Facebook:
http://www.facebook.com/jessicaseifert.nrw

4. Mai 2012

Zweite Gesamtschule hat Mehrheit im Stadtrat Bergisch Gladbach

Schon Anfang April hatte die LINKSFRAKTION im Stadtrat beantragt eine zweite Gesamtschule am Ahornweg zu errichten. In der letzten Stadtratssitzung erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Mömkes nun, dass die Mehrheit der CDU-Fraktion eine zweite Gesamtschule in Bergisch Gladbach durchaus befürwortet.  Damit würde es erstmals  eine deutliche Mehrheit für eine neue Gesamtschule in Bergisch Gladbach geben, denn LINKE, BfBB, SPD und GRÜNE befürworten diesen Plan.

Tomás M. Santillán, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE./BfBB verweist auf den Antrag seiner Fraktion vom  2. April 2012, in dem vorgeschlagen wird, eine zweite Gesamtschule am Ahornweg zu errichten. „Wir freuen uns darüber, dass selbst die CDU unseren Antrag positiv aufnimmt und endlich sachlich und unideologisch darüber gesprochen wird.  Wir brauchen eine offene und pragmatische Streitkultur in Bergisch Gladbach.  Was die Methode „Gutsherrenart“ beim Thema Schulen bewirkt hat,  hat Bürgermeister Lutz Urbach in den letzten Monaten an den Protesten deutlich zu spüren bekommen.“

Peter Tschorny, Sprecher DIE LINKE. Bergisch Gladbach erklärt dazu: „DIE LINKE. fordert seit Jahren eine zweite Gesamtschule, ist damit 2009 zur Kommunalwahl angetreten und hat dieses Thema immer wieder in den Stadtrat eingebracht. Dort  wurde es  aber von SPD, FDP und CDU zurückgewiesen.  Die Zahlen haben immer eindeutig auf den Elternwillen hingewiesen, aber die Stadt hat diesen seit Jahren ignoriert. Das scheint sich im Rahmen einer breiten öffentlichen Diskussion endlich zu ändern. Linke Politik wirkt!“

27. April 2012

Raus zum 1. Mai!

1. Mai 2012 in Bergisch Gladbach
11:00 Uhr: Kundgebung auf dem Konrad-Adenauer-Platz mit Dietger Knott, stellvertretender Vorsitzende, ver.di-Bezirk NRW-Süd und Kolleginnen und Kollegen aus Gewerkschaften und Betrieben

Mit: Bildungs- und Kulturzentrum e.V.
OhTON – Die Band
„Markt der Möglichkeiten“
Informationen von Verbänden und
Organisationen aus Bergisch Gladbach
Internationale Spezialitäten!



21. April 2012

Für eine zweite Gesamtschule in Bergisch Gladbach

14. April 2012

LINKE. bietet Piraten Hilfe zur Suche nach dem Landeshaushalt an

Als „hanebüchen“ bezeichnete Ralf Michalowsky, medienpolitischer Sprecher der ehemaligen Landtagsfraktion der LINKEN, die Aussagen der Piraten, nicht an Detailzahlen der Haushalte heranzukommen und daher keine konkreten Aussagen zu Sparmöglichkeiten machen zu können. Michalowsky: „Ein Blick auf die Homepage des Finanzministers hätte genügt. Dort sind alle verabschiedeten Haushalte seit 1998 online. Mit wenigen Klicks findet man die notwendigen Daten. Der gescheiterte Haushalt 2012 nebst aller Einzelpläne und Erläuterungen durch die Ministerien kann auf der Homepage des Landtages von allen Bürgerinnen und Bürgern eingesehen werden.“

Michalowsky wertet das Bekenntnis der Piraten zur Schuldenbremse als Bekenntnis zu Sozialkürzungen und Bildungsabbau. „Die Piraten täuschen die Bürgerinnen und Bürger. Wer die Schuldenbremse fordert, muss auch sagen, ob er in der Bildung, bei den den Kommunen oder den Investitionen kürzen will. Die Piraten müssen endlich Farbe bekennen“, so Michalowsky. Der medienpolitische Sprecher weiter: „Ich biete den Piraten sofort eine solidarische Internet-Nachhilfe an. Es ist gar nicht schwer, die Haushaltspläne des Landes runterzuladen. Als Gegenleistung erwarte ich nur eine belastbare Aussage der Piraten, wie die Schuldenbremse konkret umgesetzt werden soll. So viel Transparenz und Ehrlichkeit haben die Menschen in NRW verdient.“


3. April 2012

Eine SCHULE für ALLE!

Neue Gesamtschule kann Schulstandorte sichern!

Wieder wurden 113 Bewerber an der einzigen Gesamtschule in Bergisch Gladbach abgelehnt, doch der Elternwille wird wiederholt rücksichtslos ignoriert! Das Schulzentrum Ahornweg kann eine zweite Gesamtschule aufnehmen.    
Die Integrierte Gesamtschule Paffrath (IGP)  ist sehr beliebt. So wurden dieses  Jahr wieder 113 Kinder für die Eingangsklassen in der fünften Klasse abgelehnt. Mehr als 60 Jugendliche, die von einer Realschule in die 11. Jahrgangstufe an die IGP wechseln wollten, um dort Abitur zu machen, sind nicht angenommen worden. Das ist an der IGP nichts Neues, denn seit Jahren werden dort massenweise Schüler abgewiesen. Hinzu kommen zahlreiche Kinder, deren Eltern erst gar nicht versucht haben, eine Anmeldung an der IGP einzureichen.     
Allerdings schreibt der Gesetzgeber den Kommunen vor, den Bedarf und den Eltern willen zu erfüllen. Somit ist die Stadt bei diesen Zahlen gesetzlich dazu verpflichtet eine zweite Gesamtschule einzurichten. Die betroffenen Eltern haben jederzeit das Recht sich eine Gesamtschule vor Gericht zu erstreiten.    
DIE LINKE. setzt sich seit Jahren für eine zweite Gesamtschule in Bergisch Gladbach ein. Statt die Schließung eines Schulstandorts zu planen, muss ernsthaft überlegt werden die Standorte neu zu sortieren. Die Stadt muss zunächst den Willen der Bürgerinnen und Bürger erfüllen und dieser Elternwille heißt Gesamtschule. Wir benötigen jeden Schulstandort in Bergisch Gladbach. Schon 102 Schüler reichen aus um eine neue Gesamtschule zu errichten .    
Es darf nicht sein, dass die finanzpolitischen Fehler der derzeitigen politischen Mehrheiten vor Ort jetzt dazu führen, dass die Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen eingeschränkt werden. Wer in die Zukunft investieren will, muss nicht immer nur davon reden und stattdessen bei der Bildung kürzen.    
DIE LINKE. schlägt vor, in Bergisch Gladbach eine zweite Gesamtschule an der Schule am Ahornweg zu gründen, um dauerhaft alle Schulstandorte und natürlich den Standort Ahornweg zu sichern. Keine Schule muss dafür umziehen! DIE LINKE. schlägt vor die neue Gesamtschule mit den vorhandenen Strukturen zu entwickeln. Haupt- und Realschule können am gleichen Standort auslaufen, bis alle Schüler dort ihren Schulabschluss gemacht haben. Auch die Lehrer können bleiben und an der neuen Gesamtschule unterrichten.      

Alle Schulstandorte erhalten,  neue Gesamtschule gründen!


16. März 2012

Die LINKSFRAKTION GL legt Kurzkonzept für einen Löwenpass vor

"Ein Löwenpass ist finanzierbar!"

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBB Bergisch Gladbach fordert einen Sozialpass nach dem Vorbild des Kölnpasses und eine finanzielle Ausstattung von 60.000 € im Haushalt der Stadt. In Form einer Ausweiskarte sollen Menschen in Notlagen, Ermäßigungen in öffentlichen Kultureinrichtungen, Schwimmbädern und Bildungseinrichtungen bekommen. Berechtigt sollen Personen sein, welche Leistungen aus HartzIV, dem Sozialgesetzbuch, Asylbewerberleistungsgesetz beziehen oder nur ein sehr geringes Einkommen aus ihrer Arbeit erhalten.  Außerdem kann man mit diesem Ausweis auch das VRS-Sozialticket erhalten. Nach Vorstellung der LINKSFRAKTION soll-ten sich auch kommerzielle und freie Träger freiwillig anschließen und für „Löwenpassbesitzer“ besondere Angebote schaffen.         
„Viele Menschen können sich in ihre Notlage nicht mehr am sozialen und kulturellen Leben beteiligen. Unser Vorschlag ist leicht umzusetzen und für die Stadt fast kostenneutral. Die Ermäßigung für Museen, Theater oder die Bäder kostet die Stadt faktisch keinen Cent. Hier können sogar neue Kunden erschlossen werden, die diese Angebote bisher nicht genutzt haben, und so zu einer Verbesserung der Kostendeckung beitragen.“ lobt Peter Tschorny, sozialpolitischer Sprecher DIE LINKE./BfBB das Konzept. „Kosten entstehen nur bei der Familienbildung, Volkshochschule, Musikschulen und Bildungsförderung. Doch gerade Fortbildung wirkt sich positiv auf die Arbeitsmarktchancen aus. > weiterlesen ...


Reiche Bürger - arme Stadt!

Video - Bergisch Gladbach hat reiche Bürger ist aber eine arme Stadt. Bergisch Gladbach wirtschaften am Rand der Pleite. Ihre Ausgaben und Einnahmen sind streng reglementiert. Geld für Neuinvestitionen ist kaum vorhanden. Der vorgwschobene Grund für die Pleiten seien dramatisch gewachsene Aufgaben, die der Bund den Gemeinden aufbürde, Doch könnten auch die Ausgaben für Begünstigung von Parteifreunden und Vetternwirtschaft der Grund sein. Die Kommune hat selbst Schuld an der finanziellen Misere, Wie halten es zum Beispiel vermögende Bürger mit der Steuer? Die Story aus dem WDR.


1. Februar 2012

Echtes VRS Sozialticket zu 15 Euro statt teure Mogelpackung!

Foto: © Vally – Fotolia.com

(K-ON/VRS): Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)  führt zum März 2012 ein Sozialticket mit einem rabattierten Tarifmodell ein, welches auch für Köln gelten wird. Dabei bestätigt der Tarifvorschlag alle Befürchtungen der Kritiker: Bei dem sogenannten Sozialticket  handelt es sich um eine Mogelpackung.

Die Lebensverhältnisse in NRW fallen zunehmend auseinander. Während die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten zunimmt, können immer weniger Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben.  In Köln gibt es bereits den erfolgreichem Köln-Pass und Sozialticket zur Unterstützung von Menschen in finanziellen Notlagen. Das Recht auf Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe darf aber nicht vom Wohnort abhängig sein. Jeder Mensch muss in NRW durch Mobilität auch einen faktischen Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe haben – für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse trägt das Land letztlich die Verantwortung.

Die angesetzten Rabattierung des VRS um 40% ist deutlich zu gering, denn der geplante Tarif liegt bei der Preisstufe 1b (Cityticket) bei einen hohen Preis von 34,50 €. In Köln gibt es eine regionale Besonderheit im VRS: In Anlehnung an das bisherige KölnPass-Angebot beschloss der Hauptausschuss der Stadt Köln einen Preis von immerhin noch 31,80 € für das MonatsTicket MobilPass ausschließlich für das Stadtgebiet Köln (Preisstufe 1b). Der entstehende Differenzbetrag wird in Köln von der Stadt ausgeglichen. Auch dieses bedeutet eine erhebliche Kürzung bei der Förderung des KölnPass-Angebots für die Stadt.

Bei einem Regelsatz von 364 € (SGB2) ist auch dies für die berechtigten Nutzer schwer zu bezahlen. Im Bedarfssatz SGB2 sieht der Gesetzgeber lediglich 18,41 € für Bus und Bahn vor. Der Preis eines Sozialtickets sollte diesen monatlichen Satz, der vom Bund vorgegeben ist, nicht überschreiten, denn schon diese Bedarfsätze sind viel zu niedrig angesetzt. Doch dieser Sachverhalt wurde von den Städten und Landkreisen  im VRS übergangen und ignoriert. > weiterlesen ...



30. November 2011

Neuer Anlauf für einen Bürgerhaushalt Bergisch Gladbach

photo: Bajstock.com

DIE LINKE. und die BfBB fordern einen Bürgerhaushalt Bergisch Gladbach.    

„Wir brauchen mehr Demokratie in dieser Stadt. Ein wichtiger Schritt dahin ist ein Bürgerhaushalt für Bergisch Gladbach.“, fordert Tomás M. Santillán, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE./BfBB im Stadtrat Bergisch Gladbach.“ Je nach Ausgestaltung können Bürgerinnen und Bürger Projekt- oder Budgetvorschläge machen. Die Bürgerbeteiligung könnte schriftlich und via Internetabstimmung erfolgen. Politik und Verwaltung sollten zukünftig nicht über, sondern mit den Bürgerinnen und Bürger entscheiden. Dass der Bürgerhaushalt sinnvoll ist und funktioniert, können wir z.B. Köln und Trier beobachten. Bergisch Gladbach hatte vor Jahren damit angefangen, doch leider sind diese zarten Ansätze mit dem Antritt von Lutz Urbach als Bürgermeister wieder untergegangen. Gerade in finanziell schlechten Zeiten sollten die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidung über den städtischen Haushalt eingebunden werden.“ so Tomás M. Santillan.
DIE LINKE. und die BfBB im Stadtrat beantragen, dass Verwaltung und Stadtrat ein Konzept erarbeiten, um für den Haushaltsplan 2014 in einen Bürgerhaushalt einzusteigen. „Natürlich hätten wir uns das schon für den kommenden Doppelhaushalt 2012/2013 gewünscht, doch für einen Bürgerhaushalt braucht man Zeit und das muss man ordentlich vorbereiten. In 2008 hatte die Verwaltung zwei Großveranstaltungen für einen „Bürgerhaushalt“ gemacht, bei denen die Bürgerinnen und Bürger „Kürzungsvorschläge“ machen konnten. Doch so stellen wir uns einen Bürgerhaushalt nicht vor. Da muss man schon mehr tun als zwei Frontalveranstaltungen, bei denen nichts rauskommt und die Bürgerinnen und Bürger sich „veräppelt“ fühlen.“ meint Santillan.
Nach Vorstellung der LINKEN und der BfBB soll die Verwaltung bis Ende 2012 dem Stadtrat ein Konzept zur weiteren Diskussion vorlegen,  um dann 2013 mit einen neuen Einstieg in einen Bürgerhaushalt 2014 zu finden.

Der Antrag zum Bürgerhaushalt hier zum download.



10. November 2011

Ein „Gschmäckle“ bleibt, eines von Steuerverschwendung, Vetternwirtschaft und Korruption!

Immer wieder sagen Freunde,  irgendwann passiert noch was, wenn man über Dinge redet, die eigentlich niemand wissen sollte. Und trotzdem hatten alle das gleiche Gschmäckle,  als ich ihnen die Geschichte vom jüngsten Beratungsauftrag  der Stadt erzählte.  Die Worte Vetternwirtschaft und Korruption machen die Runde, Filz und Ämterpatronage.

Was war geschehen?  Die Politik in Bergisch Gladbach macht sich seit dem Sommer 2010 Gedanken über die Gründung neuer Stadtwerke.
Die letzten Stadtwerke (BELKAW) hatte eine Mehrheit aus CDU und FDP im Jahre 1999 gegen den Widerstand vieler Bürgerinnen und Bürger vollständig verkauft. Man hoffte mit dem Verkaufserlös an der Börse mehr Gewinn machen zu können. Schon damals verspürten viele Bürgerinnen und Bürger ein „Gschmäckle“, denn es ging umgerechnet um einen Verkaufspreis von rund  40.000.000 €.
Jetzt, nach mehr als 10 Jahren, stellt man fest, dass diese Spekulation an Börse keine gute Idee war. Während die Aktienfonds, die aus dem Verkaufserlös angelegt wurden, seither schon mindestens 5 Millionen €  an Wert verloren haben und jährlich nur geringe Ausschüttung einbringen, erwirtschaften die alten Stadtwerke BELKAW unter dem neuen Besitzer einen Bilanzgewinn von bis zu 5 Millionen € jedes Jahr. Gerade im Nothaushalt könnte die Stadt diese Einnahmen gut gebrauchen, um so nicht nur die Kosten der Schwimmbäder  der Stadt zu finanzieren, sondern auch an anderen Stellen Kürzungen zu verhindern. >> hier weiterlesen


8. November 2011

Planung für Gewerbegebiet in Lustheide stoppen!

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBB spricht sich einstimmig gegen die Planung des neuen Gewerbegebiets in Lustheide (BP Nr. 6540)  aus. Der Ausbau von neuen Gewerbegebieten in Wohngebieten ist nach Ansicht von Fraktionsvorsitzenden Tomás M. Santillán nicht nur eine unnötige Umweltzerstörung und Belastung der Bürgerinnen und Bürger in diesem Stadtteil, sondern auch wirtschaftlich fragwürdig.

In einer kurzen Stellungnahme (hier als Acrobat PDF) stellt die Fraktion in Frage, ob das geplante Gewerbegebiet tatsächlich zu erhöhten Steuereinnahmen führen wird. „Die Stadtentwicklungs-gesellschaft SEB erschließt in Obereschbach eine neue und große Gewerbefläche und auch alle Nachbargemeinden arbeiten an der Erschließung neuer Flächen. Es ist zu befürchten, dass durch die wachsende Konkurrenzsituation überall neue Brachflächen entstehen. Am Ende werden unnötig Steuergelder verschwendet, die Wohnqualität und die Natur zerstört, ohne dass eine Verbesserung der Steuereinnahmen zu verzeichnen ist.“ meint Tomás M. Santillán. >> hier weiterlesen 



Termine in Bergisch Gladbach
8. Mai 2012

Mitgliederversammlung Bergisch Gladbach

Thema "Eine Schule für alle!" mehr

 
21. Mai 2012

Offene und kostenlose Bürgersprechstunde für SOZIALE Fragen

Bürgersprechstunde der Stadtratsfraktion DIE LINKE./BfBBJeden Montag: 13.30 - 15.30 Uhr (nicht an... mehr